20er-Jahre-Chic im Miami Beach Art Déco District

Miami Art Déco District, Hotel ColonyDie wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Miamis ist ein ganzes Stadtviertel: der Art Déco-District auf Miami Beach, jener östlich der Metropole vorgelagerten Insel, die durch fünf Brücken mit dem Festland verbunden ist.

Der Name des Districts stammt von der eigenwilligen Bauweise, die sich hier mehrere Straßenzüge entlang in zahlreichen Gebäuden erhalten hat. Art Déco, der elegante, internationale Stil der zwanziger bis vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, ist nirgends auf der Welt in solch einer Vielfalt zu bewundern wie in Miami Beach.

Miami Art Déco District, Hotel Colony bei NachtGeschwungene oder zackig gebrochene Fassaden, in zarten Pastellfarben gehalten, zeichnen die Häuser aus. Skurrile Ornamente wie die berühmten Augenbrauen säumen Fenstersimse und Türeinfassungen, und Neonlicht mit gezielten, raffinierten Beleuchtungseffekten spielt eine ganz große Rolle, weshalb sich auch ein Besuch bei Nacht unbedingt empfiehlt.

Miami Beach ist von Anfang an, also seit den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, als Touristenort konzipiert gewesen. Für den amerikanischen „way of life“ ganz typisch lautete deshalb das primäre Ziel der Investoren, in Miami Beach Geld mit Touristen zu verdienen. Daher bestand die Hauptmotivation der Architekten nicht darin, eine architektonische Meisterleistung zu vollbringen, sondern den Nerv der Zeit zu treffen.

Miami Art Déco District, FassadenornamentikTrotz damaliger Wirtschaftskrise haben sich viele Investoren dazu entschlossen, in den 1930er Jahren in den Ausbau der Infrastruktur in Miami Beach zu investieren. Die Architekten haben also nicht den Stil erschaffen, sondern haben sich an den damals modernsten Stilmitteln gehalten. Herausgekommen ist eines der weltweit einzigartigen Ensembles architektonisch wertvoller Häuser.

Der District befindet sich entlang des Ocean Drive, jener legendären Strandpromenade, die als Laufsteg der reichen und der Schönen gilt. Hier entlang spaziert jeder, der irgendwie neugierig, erlebnishungrig oder berühmt ist – oder es werden möchte. Der Boulevard ist auch der Treffpunkt zahlloser Kreativer, die rund ums Jahr in Miami Modeaufnahmen machen. Man sitzt in einem der zahllosen Straßencafés oder Restaurants, gibt sich lässig und beobachtet den Trubel. Mit ein wenig Glück wird man Augenzeuge von Fotoshootings oder Filmaufnahmen für einen Hollywoodstreifen und erhascht den Blick auf einen A-, B- oder C-Promi. Direkt am Ocean Drive beginnt auch der herrliche breite Sandstrand, der die gesamte Insel zum Atlantik hin säumt und ihr ihren Namen gibt.

Art Déco-District Miami BeachZurück zum Art Déco-District: Dem Zahn der Zeit widerstanden die massiv gebauten Art-Déco-Häuser ganz gut, doch Ende der siebziger Jahre – in der Zeit des immensen Bau-Booms, in der man sich wenig um das Thema Denkmalschutz scherte – wäre beinahe das ganze Viertel dem Erdboden gleichgemacht worden. Zum Glück setzte sich gerade noch rechtzeitig eine Bürgerinitiative vehement gegen die anrückenden Bulldozer ein, so dass die avantgardistischen Häuser gerettet werden konnten.
Heute stehen über 800 der verspielten, witzigen Bauten unter Denkmalschutz; viele wurden aufwendig renoviert und werden zumeist als stilvoll-nostalgische und sehr begehrte Hotels geführt.

Miami Beach Art Déco DistrictDie Miami Design Preservation League (MDPL) bietet täglich Art-Déco-Touren an. Start ist am 2009 neu eröffneten Official Art Déco Gift Shop, 1001 Ocean Drive. Versierte Guides mit profundem Wissen über die einzelnen Häuser führen auf einer ca. 90 Minuten dauernden Tour durch den District und wissen zahlreiche Geschichten und Anekdoten über die einzelnen Gebäude und ihre ehemaligen Besitzer zu erzählen. Die Führungen vermitteln nicht nur einen Einblick in das Art Déco, sondern auch in den „Mittelmeer-Revival-Stil“ und die „Miami Moderne“ (MiMo), die es im architektonischen historischen District von Southbeach zu sehen gibt. Im Focus liegen Hotels, Restaurants und andere Geschäftsbauten, wobei in vielen Häusern auch das Innere besichtigt werden kann.
Infos unter www.mdpl.org

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Zwei Monate Spaß ohne Pause in Orlando

Orlando Vergnügungsparks Disney UniversalGeschätzte acht Stunden am Tag, zwei Monate lang brauchen Sie, um alle Attraktionen in Orlando einmal zu erleben. So uferlos ist das Amüsierangebot. Das heißt, ohne Vorplanung kein Fun. Daher skizzieren Sie am besten vor Ihrer Reise Ihre Antworten auf die Frage: „In welchem Park möchten wir welche Attraktionen besuchen?“

Zur Orientierung, drei große Freizeitparks gibt es: Disney World, Universal Resort und SeaWorld.

Walt Disney World Resort wartet mit vier Themenparks auf:

  • Magic Kingdom
  • Epcot
  • Disney’s Hollywood Studios
  • Disney’s Animal Kingdom

Universal Orlando Resort hat zwei Themenparks

  • Universal Studios Florida
  • Universal’s Islands of Adventure

Zudem gibt es noch die Shopping- und Restaurantzone Universal CityWalk.

Zur SeaWorld Orlando gehören Discovery Cove und der Aquatica Wasserpark.

OK, Sie haben keine zwei Monate Zeit um alles einmal durchzuprobieren. Und wahrscheinlich auch nicht das Geld. Daher die Frage:
Welcher Freizeitpark ist am besten für meinen Familienurlaub?

Es kommt darauf an, wie alt Ihre Kinder sind. Für Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter ist wohl Disney World der Himmel auf Erden. Unzählige Eindrücke in dieser Welt voller Figuren, Paraden, Shows, Karussels sorgen für tagelange Verzückungen. Hier kommt keinerlei Langeweile auf. Selbst beim Anstehen nicht.

Das Universal Resort ist daher besser für ältere Kinder geeignet. Die Attraktionen in den Universal Studios und im Universal’s Islands of Adventure sind der maximale Fun für Kids und Eltern gemeinsam.

Wie viel Zeit unseres Urlaubs sollten wir in Freizeitparks verbringen?

Universal
oder SeaWorld sind ideal, wenn Sie in Florida noch anderes vorhaben. In zwei bis drei Tagen haben Sie das beste rausgeholt und können dann Ihren weiteren Urlaub genießen.

Im Fall Disney World sieht das komplett anders aus. Auf keinen Fall nur nebenbei mal einen Park besuchen! Das bedeutet Stress und Familienfrust. Wenn Disney, dann auch „Disney total“, am besten zusammen mit einem Disney-Hotel. Drei unwiderstehliche Vorteile:

  1. Nur so ist der Familienspaß sichergestellt
  2. Sie werden verstehen, warum das der „happiest place on earth“ ist.
  3. Je mehr Tage pro Themenpark, desto preiswerter die Tickets. Am besten alle Tickets zusammen kaufen.

Apropos Geld:
Bei Disney geben Sie mehr Geld aus als im Universal oder in der SeaWorld. Disney ist nämlich der Meister der Zusatzverkäufe! Sie können keine drei Schritte gehen, ohne das Ihre Kinder nach Geld fragen. Verkäufer säumen die Wege und halten Ihren Kindern Ballone, Neonbänder, Plätzchen und allerlei mehr unter die Näschen. Natürlich müssen sie auch die unvermeidlichen Mausohren haben! Vergessen Sie nicht all die Extraerlebnisse, die Sie kaufen können. Wie zum Beispiel Mittagessen mit einer Disneyfigur, oder die Verwandlung Ihres Töchterchens in eine Prinzessin. Achtung, das ist alles nicht in den Tickets enthalten!

Auf den Punkt gebracht: Disney ist ein Erlebnis, Universal und SeaWorld sind Attraktionen. Sie müssen sich entscheiden zwischen einem Disney- oder einem Floridaurlaub.

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Universal Studios – Angst und Schrecken in Orlando

Universal Studios OrlandoDisney World ist natürlich ein Highlight – aber die zahlreichen weiteren Parks in und um Orlando sind genauso einen Besuch wert. In den Universal Studios Orlando kommt es zu Begegnungen der besonderen Art: „Shrek“,  „Men in Black“, „Terminator“, „E.T.“, „Back to the Future“, „Revenge of the Mummy“ und „Twister“ – das sind nicht nur die Titel von wahren Kino-Blockbustern, sondern allesamt auch die Namen von Attraktionen, die in den Universal Studios Orlando ein Zuhause gefunden haben.

Vorbei an der berühmten Universal-Weltkugel betritt man den Park durch ein riesiges Portal. Direkt vor einem befindet sich der erste Themenbereich mit dem grünen „Shrek“ als Hauptattraktion. Im Zentrum erwartet den Besucher ein 4D-Kino, in dem bereits der Warteraum für eine Preshow genutzt wird. In dieser Preshow erfährt man alles über die Geschichte des tollkühnen Ogers und seiner Frau Fiona. Nicht fehlen dürfen natürlich der Esel und der „geistesgegenwärtige“ Lord Farquaad.

Geht man weiter in den Park hinein, gelangt man in den Themenbereich „New York“. Bereits von weiten kann man bekannte Gebäude der wohl berühmtesten Skyline der Welt erkennen. Die Straßen werden hier von den „Blues Brothers“ unsicher gemacht, die eine riesige Party mit den Besuchern feiern.
Highlight des Themenbereiches ist „Revenge of the Mummy“.  Auf dem Weg durch endlose Gänge gelangt man in den Eingangsbereich. Noch hat man keine Ahnung, was einen erwarten wird. Aber dieses Indoor-Abenteuer setzt Maßstäbe mit einer rasanten Achterbahn-Fahrt, umstürzenden Säulen, einer Armee aus Mumien, brennenden Decken – man traut seinen Sinnen nicht.

Nicht weniger atemberaubend geht es im Themenbereich „San Francisco / Amity“ zu. Hier kann man dem Weißen Hai begegnen…  Wer bisher noch keine Angst vor diesen Meeresbewohnern hatte, kann hier seinen Mut unter Beweis stellen!
Apropos Mut: In „Fear Factor Live“ kann man vor tausenden Zuschauern zeigen, was es heißt , einer der extremsten Show-Teilnehmer zu sein. Sie haben Höhenangst oder große Furcht vor Spinnen? Treten Sie ein…

Die „World Expo“ zeigt die futuristische Seite der Universal Studios Orlando. In „Back to the Future“ geht es mit Marty auf einen wilden Simulator-Flug durch die Zeit. Zuvor jedoch kann man noch Agent K und J, den „Men in Black“, bei der Abwehr der Alien-Attacke behilflich sein.

Fazit: Die Universal Studios Orlando haben für jeden etwas zu bieten. Im Vergleich zu den Disney Parks liegt das Augenmerk jedoch eher auf rasanten Fahrattraktionen, die eine Menge Spaß bereiten.

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Trockene Kleidung bevorzugt: SeaWorld Orlando

SeaWorld Orlando, OrcasNicht weniger sehenswert ist die SeaWorld Orlando, auf halbem Weg zwischen den Resorts von Disney und Universal  gelegen. Dieser Park widmet sich der Tierwelt, die vornehmlich am und unter Wasser lebt. Ein attraktiver Mix aus Sehenswürdigkeiten und  Shows empfängt die Besucher ganzjährig. In einer großzügigen Anlage haben verschiedenste Tiere ein Zuhause gefunden. Flamingos, Rochen, Schildkröten und Alligatoren kann man ebenso beobachten wie eine Kolonie von Pinguinen.

Im „Penguin Encounter“ schaut man den quirligen Bewohnern der Antarktis beim Herumtollen über Schnee und Eis zu, ehe die Frack-Träger wieder ins Wasser eintauchen. Beeindruckend: das „Shark Encounter“. Hier kann man durch einen endlos wirkenden transparenten Tunnel fahren, der den Blick nach oben und zu den Seiten in ein gigantisches Haifischbecken frei gibt. Und in der „Dolphin Cove“ kommt man Delphinen so nahe wie nirgends.

Unter den zahlreichen Shows gibt es zwei ganz besondere Highlights. In „Blue Horizons“ geht es um den Traum eines Mädchens auf der märchenhaften Suche nach dem Ort, an dem das Wasser den Himmel trifft. Delphine und Wale zeigen ihre Schwimm- und Sprungkünste, Vögel fliegen umher und Artisten zeigen akrobatische Höchstleistungen.
Star des „Shamu Adventure“ ist der gleichnamige Orca Wal. Doch Achtung: Bevorzugt man während der Show trockene Kleidung, dann sollte man sich einen Platz in den oberen Rängen aussuchen…

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Disney World in Orlando, Florida

Walt Disney World Resort, Magic KingdomStrand, Palmen, Meer, Sonne und wunderbares, warmes Wetter – okay, das alles sind die wunderbare Vorteile, die Florida zu bieten hat. Aber es geht noch mehr: Wer es einmal so richtig krachen lassen möchte, sollte auf jeden Fall einen Ausflug nach Orlando einplanen. Die 200.000-Einwohner-Stadt liegt ziemlich genau im Zentrum des Bundesstaates und ist die Welthauptstadt der Vergnügungsparks!

Junge und jung gebliebene Besucher können hier in den Topp-Themenparks ganz neue Welten entdecken – so was gibt es in dieser Vielfalt nicht noch einmal, nirgendwo. Vom klassischen Magic Kingdom im Walt Disney World Resort bis zur magischen Wizarding World von Harry Potter im Universal Orlando Resort bieten sich vielfältige Möglichkeiten für den Ausflug in phantastische Universen.

Man hat die Qual der Wahl, was man zuerst besuchen soll, doch die Entscheidung fällt dann doch nicht allzu schwer: Trotz großer Konkurrenz ist und bleibt das 1971 eröffnete Disney World unangefochtenes Zugpferd der Vergnügungsparks in und um Orlando. Die Gründungsidee war, ein neues und größeres Disneyland als das bereits bestehende in Kalifornien zu bauen. Dort konnte aus Platzmangel nicht mehr erweitert werden, und so wurde das Disney World Resort in Florida geplant und mit einem finanziellen Aufwand von 400 Millionen US-Dollar gebaut.

Disney World
beherbergt mit dem Magic Kingdom, dem EPCOT Center, dem Animal Kingdom und Disney’s Hollywood Studios vier der beliebtesten Themenparks in der Region. Sie liegen allesamt in der nördlichen Hälfte des weitläufigen, üppig grünen und von Seen durchsetzten Disney-Geländes. Mit der Außenwelt und untereinander sind sie über ein eigenes, autobahnartiges Straßennetz verbunden.

Downtown DisneyNeben den Themenparks betreibt die Disney Corporation auf ihrem Gelände außerdem den Shopping-, Restaurant- und Discokomplex Downtown Disney mit Disney Quest, das Disney Institute, das Kurse und Workshops anbietet, das Sportzentrum Disney’s Wide World of Sports, die Auto- und Motorradrennbahn Walt Disney World Speedway, mit der Typhoon Lagoon und Blizzard Beach zwei Plansch- und Wasserrutschenparks, sechs Golfplätze, an die zwanzig Hotelanlagen und einen vorbildlich angelegten Campingplatz.

Magic Kingdom Park Cindarella SchlossMagic Kingdom war der erste Themenpark des Resorts, der 1971 eröffnet wurde. Erkennbar ist er an dem weltberühmten Cinderella-Schloss, das den Besuchern auch als immer wieder auftauchendes „Logo“ im Park begegnet. Hauptattaktion sind die Disney-Figuren-Parade, die täglich um 15 Uhr durch den Park zieht, die Achterbahn „Space Mountain“, das 3D-Kino „Mickey’s PhilharMagic“ und die Wildwasserbahn „Splash Mountain“.

Disney EpcotAuch sehr spannend: Das ca. 120.000 qm große Gelände des Experimental Prototype Community of Tomorrow (EPCOT) realisiert einen Lebenstraum von Walt Disney, wurde allerdings erst im Jahre 1982 nach dessen Tod eröffnet und präsentiert eine Welt der Zukunft, in der – typisch amerikanisch – alles möglich scheint. Das Gelände des Parks ist in zwei Bereiche aufgeteilt: World Showcase auf der einen Seite ermöglicht dem Besucher, elf verschiedene Länder sowie deren Kultur, Lebensgewohnheiten und Produkte kennen zu lernen. Future World auf der anderen Seite vermittelt auf spannende Weise neueste Technologien und bietet tolle Unterhaltung und jede Menge wissenswerter Informationen.

Disney World Animal Kingdom1998 eröffnete das Animal Kingdom, eine Mischung zwischen Tier- und Freizeitpark. Es gibt verschiedene Themenländer mit den jeweils dazugehörigen Tieren. Die Hauptattraktion von Animal Kingdom ist die Kilimanjaro-Safari per Jeep, bei der der Besucher durch die „afrikanische Savanne“ fährt und Nilpferde, Löwen, Giraffen und weiteren Tieren begenet. Wahrzeichen und Symbol dieses Teils von Disney World ist ein überdimensionaler, künstlicher Baum (Tree of Life).

Disney World MGM-StudiosDie 1989 eröffneten MGM-Studios widmen sich dem Thema Fernsehen und Film. Attraktionen dieses Themenparks sind die „Disney-Stars-and-Motor-Cars-Parade“, eine Stuntshow und der dreizehn Stockwerke tief fallende Fahrstuhl im „Tower of Terror“. Wahrzeichen und Symbol dieses Teils von Disney World ist ein Wasserturm mit Mickey-Mouse-Ohren  ja, wir sind hier im Reich der Phantasie!.

Man sollte sich für Disney World auf jeden Fall mehrere Tage Zeit nehmen. Und wer danach noch genug Energie hat, besucht die anderen Parks in Orlando. Dazu in Kürze mehr.

Weitere Infos, alles zu den Disney-Parks und den Tickets hier auf disney-tickets.de

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Tropentraum im blauen Meer: Die Florida Keys

Tropentraum im blauen Meer, die Florida KeysKleine Inseln, verschwiegene Eilande, warmer Wind, türkisfarbenes Meer, Palmen und Sandstrände.. das ist der Stoff, aus dem tropische Träume bestehen. Aber zum Glück muss es ja nicht immer nur bei Träumen bleiben. Diesen zumindest kann man in Florida ziemlich leicht in die Wirklichkeit umsetzen. Am besten gelingt das beim Besuch der Keys, einer Kette von über 200 zum Teil winzig kleinen Koralleninseln, die sich wie die Perlen eines Colliers vom südlichen Festland Floridas in einem sanften Bogen in den Golf von Mexiko erstrecken.

Seven Mile Bridge, Florida KeysBis zu einem zerstörerischen Hurikan im Jahr 1935 waren die Inseln durch eine Eisenbahnlinie verbunden. Heutzutage erreicht man die Keys über die 42 Brücken des Overseas Highway, der anstelle der Eisenbahnlinie errichtet wurde, und der bis nach Key West reicht.
Die bekannteste der Brücken ist die „Seven Mile Bridge“. Sie verbindet Vaca Key (Marathon) mit Bahia Honda und überquert dabei Pigeon Key. Ihrem Namen entsprechend hat diese Brücke eine Länge von sieben Meilen (11 km). Die Seven Mile Bridge ist eines der beliebtesten Fotomotive der Keys. Man geht davon aus, dass sie die längste Segmentbrücke der Welt ist. Jeden April versammeln sich Tausende Läufer in Marathon zum jährlichen Seven-Mile-Bridge-Lauf.

Die Keys sind auf der Welt einfach einzigartig; der stetige Wechsel von Wasser und Land, die subtropische Flora und Fauna und das zu den Keys gehörende und mitreißende unbeschwerte Lebensgefühl machen Lust auf jede Menge Aktivitäten: Tauchen im Atlantik durch spektakuläre Korallenriffe und dabei staunend Zackenbarschen, Schwertfischen und anderen interessanten Meeresbewohnern bei ihren eleganten Schwimmzügen durch das Wasser zusehen.

Kajak- und Kanutouren zu abgeschiedenen Inseln und BuchtenOder: Mit Kajak- und Kanutouren zu abgeschiedenen Inseln und Buchten aufbrechen oder nach Grätenfischen, Schnapperfischen, Robalos und Tarpunen suchen, die sich in den Seegrasflächen an den Ufern verstecken.

Mehr als 600 Fischarten bevölkern die Gewässer um die Riffe und Inseln. Winzige Key-Hirsche und helle Waschbären, die zwar mit ihren Vettern vom Festland verwandt sind, aber anders aussehen, bewohnen die Lower Keys.
Auf allen Inseln finden sich exotische, westindische Pflanzen wie Jamaican Dogwood, Pigeon Plum, Poison Wood, Satin Leaf und Silver-and-Thatch-Palmen sowie tropische Vögel wie der weiße Riesenreiher, der Mangrovenkuckuck, der Rosalöffler und die Kronentaube. Die Mangroven mit ihren elegant gebogenen Stützwurzeln scheinen geradezu in das Meer hineinzuwandern.

Sonnenuntergang auf den Florida KeysNahezu ohne jegliche Luftverschmutzung oder störende Hochhäuser sind die Sonnenuntergänge ein reines und ungetrübtes Spektakel, das jeden Abend Tausende von Menschen an der Küste, in den Parks, auf den Piers, in den Restaurants, Bars und Ferienanlagen der Keys fasziniert.

Großen Namen kann man auch begegnen: Hemingway z.B., oder Humphrey Bogart. Die Hollywood-Legende drehte den kultigen Klassiker „Gangster auf Key Largo“ auf der gleichnamigen Insel, und auch das Originalboot aus seinem Streifen „African Queen“ können Filmfans hier besichtigen.
Amerikas Dichter Nr. 1, Ernest Hemingway, liebte die Keys ebenfalls. Auf Key West, dem westlichsten Eiland der Inselkette, ist sein Haus eine der zahlreichen Attraktionen. Seit 1928 lebte Hemingway hier für einige Jahre; heute ist dem Haus ein Museum untergebracht. (Siehe auch diesen Artikel…)

Nur mit dem Boot zu erreichen sind die abgelegenen und unbewohnten Inseln der Marquesas Keys (etwa 50 km westlich von Key West) und der Dry Tortugas (113 km westlich von Key West), die das eigentliche Ende der Florida Keys im Westen markieren. Hier erstreckt sich unter Wasser das drittgrößte tropische Korallenriff der Welt – ein weiteres Naturwunder Floridas.

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Auf den Spuren Hemingways in Key West

Wohnhaus mit Katze von Ernest Hemingway in der Whitehead StreetKey West ist ein fast schon archetypisch zu nennen der Sehnsuchtsort großstadtgeplagter urbaner Zeitgenossen. Wer ein mal das Gefühl von Freiheit spüren möchte und wissen will, wie sich „Aussteigen“ anfühlt (wenn auch nur für eine begrenzte Zeit), der ist hier genau richtig. Immerwährender Mardi-Gras und ein großer Schuss Unkonventionalität bestimmen weitgehend das Lebensgefühl des Eilands.

Man befindet sich an einem geografisch spannenden Ort: Key West ist der südlichste Punkt der Vereinigten Staaten auf dem Kontinent, und von hier sind es nur noch 90 Meilen bis Kuba, jenem anderen karibischen Traumort, dem die große Weltpolitik aber eine gänzlich andere Rolle zugewiesen hat.

Der Highway Nr. 1, der die Kette der Florida Keys als Verkehrsader miteinander verbindet, endet in Key West… Hier ist das Ziel, weiter geht es nur noch per Schiff oder Flieger (ja, Key West verfügt auch über einen internationalen Flughafen!).

Um die Insel genießen und mit allen Sinnen kennenzulernen, braucht man schon eine gewisse Zeit. Es lohnt sich, zwei oder drei Tage – oder auch viel länger – zu verweilen und sich dem Rhythmus dieses ganz eigenen Insel-Feelings zu überlassen. Das Eiland ist ein Schmelztiegel: Exzentriker, Freaks, Aussteiger und „normale“ Touristen bilden den alltäglichen Background für die einzigartige Atmosphäre von Key West.

Historische Villa mit VerandaDie reichlich vorhandene subtropische Vegetation findet sich überall auf der Insel. Die zahlreichen historischen Häuser und Villen mit ihren südstaatlichen Veranden und Balkonen versprühen einen reizvollen Charme, dem man sich gar nicht entziehen kann. Besonders schön: Neubauten müssen sich dem alten Baustil anpassen, so dass der Insel krasse Bausünden erspart bleiben.

Zentrale Punkte in der Stadt sind der Mallory Square und die Duval Street. Hier treffen sich Einheimische und Touristen, hier gibt es jede Menge Souvenirshops und Restaurants. Auch am Hafen gibt es genügend Möglichkeiten, sie kreolische Küche zu probieren. Es gibt kaum etwas schöneres, als vom oberen Balkon eines Hafenrestaurants aus den Blick auf das Meer zu genießen. Best Gelegenheit auch, um eine der berühmtesten Spezialitäten der Insel zu genießen, den Key Lime Pie. Hierbei handelt es sich um einen feinen Kuchen mit der einzigartigen Geschmack der Florida-Keys-Limette. Einfach lecker!

Delfine auf Key WestViele kommen auch allein wegen des azurblauen Meeres und der weißen Strände im Süden der Insel. Hobbytaucher können in einem Unterwasser-Schnorchelpark ihrer Leidenschaft frönen; weniger tauchbegeisterte Naturliebhaber haben die Möglichkeit, die Unterwasserwelt aus der sicheren Perspektive eines mit Glasboden ausgestatteten  Boots zu erkunden. Nicht verpassen: das 1934 gegründete Key-West-Aquarium. Hier erlebt man hautnah die faszinierende Tierwelt eines Korallenriffs einschließlich Baracudas, Krebsen, Muscheln und Schildkröten. Das Aquarium wurde in den 1980er Jahren komplett renoviert und entspricht den Anforderungen des Artenschutzes.

Ernest Hemingway
, der große amerikanische Schriftstelle, lebte für mehrere Jahre auf Key West. Sein Wohnhaus ist heute Museum. Das im spanischen Kolonialstil erbaute Steinhaus in der Whitehead Street gehörte Ernest Hemingway von 1931 bis 1961; bis 1938 und nochmals 1955 lebte und arbeitete der weltberühmte Autor hier. Neben den Räumen samt ursprünglichem Mobiliar und dem Garten mit dem damals ersten Swimmingpool der Stadt und den sechszehigen (!) Nachkömmlingen von Hemingways Katzen können auch einige der literarischen Werke des weltberühmten Autors bewundert werden.

Auch sehenswert: Das jüngste Museum von Key West befindet sich am Mallory Square und lässt die Zeit der Wrackplünderer wieder lebendig werden. Die Ausstellung zeigt beispielsweise beeindruckende Kunstgegenstände, die von der 1865 versunkenen “Isaac Allerton” geborgen wurden, sowie einen 20 Meter hohen Beobachtungsturm, der einen spektakulären Ausblick auf die Altstadt von Key West und den Hafen bietet.

Sonnenuntergang auf Key WestUnd auf gar keinen Fall sollt man sich das allabendliche Spektakel am Mallory Square Dock entgehen lassen, wenn sich eine große Fangemeinde zum Sonnenuntergang trifft – romantischer geht’s nicht…
(Fotos: Rob O’Neal)

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Eigenheiten im US-Straßenverkehr

Miami HighwayWer im US-Straßenverkehr den Kontakt zu den Verkehrswächtern vermeiden möchte, sollte sich mit den Eigenheiten im voraus vertraut machen.

Hier ein paar Tipps dazu:

  • Anmietung von Mietwagen – deutsche, österreichische und schweizer Führerscheine (Scheckkartenformat, rosa) werden akzeptiert, jedoch kann es mit einem „alten Lappen“ hin und wieder zu Problemen kommen. Ein internationaler Führerschein ist nur im Bundesstaat Georgia Pflicht!
  • Das „Keep the Lane“-Gebot gilt auf allen Interstates – somit sollte man möglichst in einer Spur bleiben.
  • Überholen ist sowohl links als auch rechts ausdrücklich erlaubt. Daher Vorsicht beim Spurwechsel.
  • US-Autobahnen haben auch Ausfahrten auf der linken Seite.
  • Mindestgeschwindigkeit auf den Interstates: 72 km/h (45 mp/h)
  • Interstates die in Nord-Süd-Richtung verlaufen haben ungerade Zahlen, in Ost-West-Richtung gebaute haben gerade. Oftmals steht auf den Schildern der Highways zudem nicht nur deren Nummer sonder auch ein „East“ oder „West“ für die Richtung in die sie führen.
  • Ampeln hängen entweder direkt über der Kreuzung oder sogar auf der gegenüberliegenden Seite.
  • Rotes Blinklicht hat die gleiche Funktion wie ein Stoppschild.
  • Bei Rot fahren erlaubt – gilt an den meisten Abbiegungen für alle, die nach rechts wollen. Achtung Ausnahme: Wenn das Schild „No turn on red“ vorhanden ist.
  • Abblendlicht muss in vielen US-Staaten eingeschaltet sein wenn es regnet.
  • Offizielle Promillegrenze: zwischen 0,5 und 0,8 (je nach Staat)
  • „Left Turn Center Lanes“ sind für beide Fahrtrichtungen zum Linksabbiegen vorgesehen, man darf sie jedoch nur für 80 Meter befahren. Somit soll das Risiko eines Frontalcrash abgefedert werden.
  • Halten auf der Fahrbahn, Überholen vor Kurven oder Anhöhen ist außerhalb von Ortschaften verboten.
  • Überholverbot wird durch eine doppelte durchgezogene gelbe Linie angezeigt.
  • Eine einfache gelbe Linie unterteilt die Fahrbahn für zwei Fahrtrichtungen, weiße Linien markieren Spuren für eine Richtung.
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Größtes Legoland der Welt in Orlando / Winter Haven

Legoland in Winter Haven
Das größte Legoland der Welt hat am 15.10.11 in Orlando / Winter Haven eröffnet. Vorab die wichtigste Info: Winter Haven liegt nicht direkt bei Orlando, sondern ist eine knappe Fahrstunde entfernt. Der Vorteil daran ist, dass der 60 Hektar (!) große Freizeitpark auch von Tampa an der Golfküste in einer Stunde bequem erreichbar ist!

Das weltweite fünfte Legoland hat mehr als 50 Fahrgeschäfte und Attraktionen in zehn Themenbereichen zu bieten: Beginnend mit „Island in the Sky“ – auf der 45 Meter großen rotierenten Plattform kann man sich erstmal eine Rundumblick verschaffen. Weitere Themenbereiche sind unter anderem: Lego Kingdoms, Miniland USA, Lego Technik, Duplo Village, Pirates Cove …

Legoland in Winter Haven, Florida
Der Park ist speziell auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren ausgerichtet. Die Tageskarte für Erwachsene kostet € 59, für Kinder von 3-12 Jahren € 51.

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Urlaub mit Rakete – Cape Canaveral

Cape Canaveral FloridaVon jedem Ausflug kommt man mal wieder heim, auch eine Reise zum Mond endet irgendwann einmal, und bevor der Urlaub vorbei ist, sollte man unbedingt mal in Cape Canaveral gewesen sein. Es war die letzte Mission des Space-Shuttles „Atlantis“ und die Rückkehr des Shuttles am 20 Juli 2011 bedeutet zugleich auch das Ende des amerikanischen Shuttle-Programms insgesamt. Zum Glück also gibt es Cape Canaveral und das Kennedy Space Center, wo so ziemlich alles über die Geschichte der amerikanischen Raumfahrt zu erfahren, als auch hautnah zu erleben ist. Ansonsten bleibt nur gespannt abzuwarten, wie die nächste Rakete „Made in U.S.A.“ aussehen wird, und was mit ihr alles machbar werden wird.

Der Mensch muss es schaffen, auf einem anderen Ort als der Erde überleben und leben zu können, sollte die Erde aus irgendwelchen Umständen zerstört oder unbewohnbar werden. Das ist das Hauptargument für Raumfahrt und Raumforschung. Und wenn man darüber mehr erfahren möchte, oder Fragen dazu stellen möchte, so ist das Kennedy Space Center der richtige Ort dafür.


Der „Kennedy Space Center Visitor Complex“ befindet sich auf Merritt Island, zwischen Range Road und East Avenue SW. Genauere Angaben gibt es hier. Die Seite bietet sehr übersichtlich allerhand Informationen und Möglichkeiten den Besuch vorzubereiten. Unter „Visit Us“ findet man viele Details: Planung des Besuchs, Kontakt, Möglichkeit Fragen an Astronauten zu stellen vor und nach dem Besuch („ask an astronaut“), praktische Infos und Eindrücke, Anfahrt, Fotos, Hotels, nahe Sehenswürdigkeiten, Parkplätze etc.

Es gibt die verschiedensten Führungen, mit und ohne Kinder, moderiert oder auf visuelle Erfahrungen ausgerichtet und entsprechend zeitlich gerahmt: Tagesbesuche oder Führungen für ein paar Stunden („Light Speed Visit“).

Ideen, Fakten, Raumschiffe und Rampen, Roboter, Astronauten, Schwerlosigkeit und Gleichgewicht. Die Raumfahrt hat uns über viele Jahrzehnte schon viele Geschichten und Entdeckungen gebracht über das, was unerreichbar schien, und all das, was noch lange nicht erreicht ist, aber doch im Bereich des Greifbaren liegt. Alles wie im Urlaub eben.

Es ist schon unglaublich, wenn ich mir so vorstelle, wie Meteoriten beim Eintritt in die Erdatmosphäre einfach verglühen und zerbröseln, das Space-Shuttle aber schlicht unbeschädigt hindurch fliegt, kommt und geht wie es will. Sicherlich, eine technische Sache und in den einfachen Zusammenhängen bestimmt gut nachzulesen und zu verstehen. Dennoch, für mich unglaublich, wie es möglich ist ein Verfahren zu entwickeln, bei dem durch eine relativ dünne Schutzschicht aus einem bestimmten Material verhindert wird, dass man verbrennt. Wie Sonnencreme, Hut ab! Ganz abgesehen davon, dass es überhaupt möglich ist, in den Weltraum zu fliegen, und obendrein wieder zurückkehren zu können; und das mehrmals mit demselben Flugzeug.

In jedem Fall gibt es im Kennedy Space Center Raketen und Raumschiffe aus 50 Jahren Raumfahrt USA aus nächster Nähe zu bewundern. Die ersten Raketen mit denen Menschen ins All flogen. Es gibt die Möglichkeit, den eigenen Start ins All im Simulator zu erleben und ehemalige Astronauten zu treffen. Es gibt ein 3-D Kino, in dem man einen Start von der Erde bis zur ISS erleben kann, oder Astronauten außerhalb des Raumschiffs im All begleiten kann, fotografiert vom Hubble Space Telescope, kommentiert von Tom Cruise und Leonardo DiCaprio. Des Weiteren gibt es noch Sonderveranstaltungen und Informationen zu aktuellen Raketenstarts und vieles mehr.

Wie schon erwähnt, 50 Jahre Raumfahrt haben uns eine Menge Geschichten und Entdeckungen gebracht und das Ziel der Raumfahrt könnte neben der Installation menschlichen Lebens fern der Erde durchaus das sein, Urlaub in Florida zu machen, und mit den Menschen vom Mars zu spielen.

Tickets ins Kennedy Space Center gibt es auf floridatickets.de.

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